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"BROT UND KUNST" - Das Buch zur Brotfabrik Wien
Erhältlich im Büro der Loft City (Stiege 7/ 8. Stock "Skyloft", Mo-Do 10-17h)

03.04.2014: Vernissagen OstLicht und Atelier 10, 19.00 Uhr

Galerie OstLicht: ARAKI TELLER TELLER ARAKI
Vernissage: 19 Uhr
In Anwesenheit von Juergen Teller.

Atelier 10: "HÄUSER, DAMEN, SYNAPSEN"
Vernissage und Buchpräsentation: 19 Uhr

+++ Anlässlich der Eröffnungen sind auch die GALERIE HILGER NEXT und die ANZENBERGER GALLERY bis 21.00 Uhr geöffnet +++

Galerie OstLicht
ARAKI TELLER TELLER ARAKI

Mit der Ausstellung ARAKI TELLER TELLER ARAKI treten auf Initiative der Galerie OstLicht und Peter Coeln zwei der bedeutendsten Fotografen der Gegenwart erstmals mit neuen, für ihre gemeinsame Ausstellung konzipierten Arbeiten in einen künstlerischen Dialog. Nobuyoshi Araki und Juergen Teller verbindet ein nahezu unstillbarer Hunger nach Bildern und eine künstlerische Radikalität.
Nobuyoshi Araki (*1940 in Tokio) entwickelte mit seinen Fotografien eine einzigartige bildnerische Handschrift, die eine über die japanische Kultur hinausreichende, teils poetische, teils provokative Darstellung menschlicher Leidenschaften hinterlässt. Araki prägte den Begriff Foto-Ich, worunter er den fesselnden Wechsel zwischen Fiktion, Wahrheit und Wunsch versteht. 
Gezeigt werden Arbeiten aus seinem Projekt "Last by Leica", das zwischen 2012 und 2014 in Tokio entstand.
Wie auch Araki beschäftigt sich Juergen Teller (*1964 in Erlangen) nachhaltig mit existentiellen Fragen des Körperlichen und der Sexualität. In den Neunzigerjahren revolutionierte er die Kunst- und Modefotografie mit unverwechselbaren Bildern, die die brüchigen Identitäten der Models und die Oberflächlichkeit der Modeindustrie verhandeln. Er hinterfragt und persifliert den Schönheitskult unserer Gesellschaft und lotet aus, wie nahe Fotografie der Wirklichkeit, ja wie fast schon schmerzhaft nahe sie der Wahrheit kommen kann. Der Last by Leica-Serie von Araki wird Tellers Werkkomplex "Woo!" von 2013 gegenübergestellt.

Für ihre zahlreichen herausragenden Publikationen bekannt, gestalteten Araki und Teller erstmals gemeinsam ein Künstlerbuch, das anlässlich dieser Ausstellung erscheint.
Kuratoren: Gerald Matt in Zusammenarbeit mit Hisako Motoo (eyesencia) und Juergen Teller.

Die Ausstellung ist von 4. April 25. Mai 2014 zu sehen.
Mehr Infos:

www.ostlicht.at

Atelier 10
Ausstellung "HÄUSER, DAMEN, SYNAPSEN"
Buchpräsentation: "Franz Scharinger"
herausgegeben von KULTURFORMENHARTHEIM, Verlag Bibliothek der Provinz

Die Ausstellung „Häuser, Damen, Synapsen“ präsentiert Zeichnungen der Künstler Heliodor Doblinger, Franz Scharinger und Andreas Maurer. Die Arbeitsprozesse und Ergebnisse der drei Künstler unterscheiden sich deutlich. Was sie eint, ist die Intensität, mit der sie ihr Material einsetzten und die Konzentration von Strich und Linie zu dichten Flächen mit malerischen und bisweilen habtischen Qualitäten.
Heliodor DOBLINGER, arbeitet bevorzugt mit Blei- und Farbstiften sowie mit Kugelschreiber. Doblinger trägt die Farbe mitunter so intensiv auf, dass das Papier unweigerlich an Plastizität gewinnt, sich hebt, wölbt und auflöst. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl seiner Motive - vornehmlich gebäudeartige Strukturen mit eindringlichen Farben und Rasterungen.
Doblinger, geboren 1972 in Salzburg, arbeitet im Atelier Neuhauserstadl, das dem Institut Hartheim angeschlossenen ist.
Franz SCHARINGER ist in der Siebdruckwerkstatt des Institutes Hartheim tätig. Hier verfügt Scharinger, geboren 1991 in Wels, über Platz und Material, um sein Hauptmotiv, die seriellen Abbildung von Frauen aus Modemagazinen, zügig auf Papier zu bringen. Seinen Stil prägen filigran und luftig konturierte Formen denen er starke, auf wenige Bereiche begrenzte Schraffuren einfügt. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl an Zeichnungen, die auch in dem neu erschienenen Bildband zusammengefasst sind.
Andreas MAURER arbeitet ebenfalls schnell und seriell, wenn auch weitaus eruptiver. Maurer attackiert förmlich das Papier mit Ölkreide und Acryl und mischt impulsiv abstrakte Gesten mit vorzeitlich wirkenden Figurationen. Auch seine Blätter sind nach ihrer Fertigstellung von ihrer Zweidimensionalität befreit, sind außer Form gebracht und von Sedimenten übersäht.
Maurer, 1968 in Schiltern geboren, studierte Anfang der 90er in der Klasse von Gunter Damisch und arbeitet seit 2012 im ATELIER 10.

 Diese Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Kristiane PETERSMANN von KULTURFORMENHARTHEIM und Alfred HEINDL vom Atelier Neuhauserstadl. Kuratiert von Andrea KRENN und Florian REESE.

Die Ausstellung ist von 4. April bis 23. Mai 2014 zu sehen.
Mehr Infos:

www.atelier10.eu