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"BROT UND KUNST" - Das Buch zur Brotfabrik Wien
Erhältlich im Büro der Loft City (Stiege 7/ 8. Stock "Skyloft", Mo-Do 10-17h)

30.10.2013, 17.00 Uhr: Präsentation Hans Kupelwieser/ "ZKRRRSH!"

Hans Kupelwieser: ZKRRRSH!
Zur Präsentation von Hans Kupelwiesers Aluminiumskulptur in der ehemaligen Ankerbrotfabrik laden die Galerie Heike Curtze und die Loft City GmbH & Co KG zum Aperitif.
Hans Kupelwieser ist anwesend.

Mittwoch, 30.Oktober 2013, 17-19 Uhr/ Ankerbrotfabrik, 1100 Wien, Absberggasse 27, 1. Hof

Hans Kupelwieser
Bildhauerei und gelenkter Zufall
Ein wesentliches Element für den 1948 in Lunz am See Geborenen ist der Zufall, wobei er von einem "gelenkten Zufall" spricht. Mit seinen teils raumgreifenden Skulpturen setzt er sich über Grenzen von künstlerischen Medien wie Material hinweg
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wie auch seine Hinwendung von Aluminium hin zum Kunststoff in den vergangenen Jahren nachzeichnet. Und auch die Einbeziehung von fotografischen Elementen ist für den heute in Wien und Lunz lebenden Kupelwieser typisch.
Anfang der 1970er Jahre besuchte er die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, bevor er von 1976 bis 1982 an der Hochschule für angewandte Kunst bei Herbert Tasquil, Bazon Brock und Peter Weibel studierte. Heute ist er selbst der Lehre verbunden, ist er doch seit Mitte der 1990er Jahre Professor am Institut für zeitgenössische Kunst der TU Graz. Seit den frühen 1980er-Jahren waren die Arbeiten Kupelwiesers immer wieder in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, aber auch der öffentliche Raum wird von etlichen seiner Projekte bevölkert, u.a. die "Hohlkopfwand" im Regierungsviertel von St. Pölten oder seine Arbeiten für den Jüdischen Friedhof in Krems. 2004 wurde nach seinem Entwurf die Seebühne in Lunz am See realisiert.
 Bereits 1994 wurde Kupelwieser in Wien der Preis der Stadt für Bildende Kunst zugesprochen, 2008 erhielt er den Würdigungspreis Medienkunst im Rahmen des Niederösterreichischen Kulturpreises.

Das Werk Hans Kupelwiesers ist breitgefächert. In ständiger Weiterentwicklung lotet er verschiedene Techniken aus.
Er spannt einen Bogen von Architektur und Skulptur über konzeptuelle und performative Arbeiten zur Fotografie.
Der Zufall spielt bei dieser Arbeit durchaus eine Rolle, allerdings ist es ein vom Künstler klug, spielerisch und mit viel Neugierde gelenkter Zufall.