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DANS.KIAS
Squatting projects
18 / 19 / 20 Juni 2015
ehemalige Anker-Expedithalle   
Im Rahmen des 20jährigen Bestehens von DANS.KIAS

 

Mit den „Squatting Projects“ startete DANS.KIAS eine Serie von Tanzperformances in öffentlichen Räumen (in- und outdoor), die in Theatern, wie Museen, Flughäfen, oder Bahnhöfen, genau so wie in weiterer Konsequenz an öffentlichen Plätzen oder Arealen stattfinden können. Ziel ist, durch Andocken einer Performanceunit, das urbane Umfeld mit subversiven Körperbildern bzw. potentiellen Körpervisionen anzureichern.

 

Den Start der „Squatting Projects“-Serie macht die Arbeit „body in a metal structure“. Im Zentrum dieser Skulptur, die immer ein wenig fehl am Platz wirkt, macht sich ein Körper daran, die Beziehungen zu seinem urbanen Umfeld zu dekonstruieren, wobei er ganz diskret Akte des zivilen Ungehorsams setzt. Mit "bodies (with)in fences" gingen die „Squatting-Projects“ in die zweite Runde und mit „bodies in tubes“ ist die Performance-Trilogie komplett.

 

Die „Squatting Project“-Idee: Eine nomadische Guerrilla-Bühne. Konstruiert, behaust und betätigt von Performern, deren Aktionen Körper und Umfeld immer wieder aufs Neue in Relation setzen, in Bewegung bringen und dabei ganz diskret Akte des zivilen Ungehorsams setzen.

 

Anders formuliert:
Ein Hybrid, das zwischen Umwelt, Gesellschaft und Kultur vermittelt
Ein zeitweilig implantiertes, performatives Artefakt, das dazu gemacht ist, festgefügte Denkgefüge und vermeintliche Harmonien zu stören, bzw. vordergründig stimmige Gefüge in Frage zu stellen.
Eine neue Form der Kunstokkupation in durchorganisierten Ballungsräumen
Eine wandelnde Kult-, Kultur- und Behausungsstätte.