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HANNES MLENEK
VIENNA BORDING - Wo der Gedanke die Linie verlässt
AIRFIELD TRANSBOUNDARY - Nachlese
26. – 31. Mai 2011

Mit der sechsteiligen Installation VIENNA BORDING - Wo der Gedanke die Linie verlässt – sechs bemalte und gestaltete Großflächen, verteilt auf vier Gebäude in vier Wiener Gemeindebezirken und entlang zweier Autobahnauffahrten – schloß Hannes Mlenek gedanklich und ästhetisch an die Installation AIRFIELD TRANSBOUNDARY an, die 2010 im nördlichen Waldviertel und im Süden der Tschechischen Republik zu sehen war. Waren im Sommer 2010 fünf riesige Arbeiten auf Leinwand und Vinylnetzen ausschließlich aus der Vogelperspektive zu betrachten, so begab sich Hannes Mlenek mit seiner neuen Installation auf die Ebene der vertikalen Inszenierung.

In der ehemaligen Anker-Expedithalle konnten die Besucher den fünf Arbeiten von AIRFIELD TRANSBOUNDARY „Der Cutter“, „Sagittarius“, „Sleeping Hermes“, „Schachspiel“ und „Bauernopfer“ ohne Distanz begegnen und mussten sich ähnlich einem Puzzle – Stück für Stück – den Gesamt- und Bedeutungszusammenhang selbst herstellen. Begleitend zur Präsentation in der ehemaligen Anker-Expedithalle dokumentierten Filme die Entstehungsphasen der großformatigen Arbeiten und die Installation im nördlichen Waldviertel. Ebenfalls zu sehen waren ausgewählte groß- und kleinformatige Arbeiten zu dem Thema.

Eröffnung: Mittwoch, 25. Mai 2011
Eröffnungsrede: Dr. Dieter Ronte, Bonn
Musik: Karlheinz Essl - Trans Boundaries – Soundperformance